Habe das Zwischenhoch mit Windstille auf 3’000m genutzt, um ein paar Gebirgslandungen im Tiefschnee zu machen. Einsinken des Piloten bis über die Knie, der Heli sinkt ein bis zum Bauch! Freimachen des Luftfilters vom Schnee vor dem Start war heute sehr empfehlenswert!

Abflug im Speck, Gamaschen in Vorahnung des Tiefschnees bereits angezogen, flog ich Richtung Sustenlimi, hier an den beiden Mythen vorbei.

Skigebiet Stoss.

Engelberg kämpft sich an die Sonne.

Titlis, glückliche Skifahrer!

Sustenpass: Von der Strasse sieht man nichts, aufgrund der verschneiten Gebäude findet man die Passhöhe.

Landung bei absoluter Windstille auf der Sustenlimi, Blickrichtung Süden. 🙂

Gebirgslandeplatz Hotel Steingletscher. Frischer Neuschnee. Zum Glück gabs darunter eine alte Skispur, somit war das sanfte Einsinken im Tiefschnee dann irgendeinmal abgeschlossen.

Abflug Richtung Sustenpass. Zufällig flog mein Schatten beim Fotografieren nahe am Landeplatz vorbei.

Überflug Passhöhe Susten. Man sieht nur die Gebäude, von der Strasse ist rein gar nichts sichtbar.
Wann wird wohl dieses Jahr der Pass geöffnet?

Weiterflug via Madranertal zum Hüfi West. Landung in den Spuren des Pipers eines Kollegen. Eindrücklich, wie er den Anflug geplant hat und die Spur nur in abfallendes Gelände gelegt hat, sodass er im Tiefschnee garantiert nicht stecken bleibt. Nichts für Anfänger!!

Als Flächenflieger hätte ich bei dieser Neuschneemenge das Füdli heute wahrscheinlich nicht gehabt! 😉

Im Hintergrund rechts die Planurahütte. Eine Landung auf dem Güpfli gegenüber war kein Problem, der Neuschnee war weggeblasen. Der Versuchung den Motor abzustellen und die anwesende Hüttenwartin auf einen Kaffee zu besuchen habe ich mir aufgrund der enormen Schneemenge auf dem Grat zur Hütte schnell aus dem Kopf geschlagen. Bin zum Glärnischfirn weitergeflogen.

Klausenpass, tief verschneit.

Urnerboden.

Glärnischfirn, Landung genau auf den offiziellen Koordinaten des Gebirgslandeplatzes!

Sicht Richtung Westen, absolute Windstille, könnte stundenlang bleiben, der Campingstuhl bleibt aber verpackt im Heli, er würde zu tief im Schnee einsinken.
Geniessen im Stehen ist angesagt und die Lust auf eine Zigarre wird auf den Abend verschoben. 🙂

Unter die Hochnebeldecke fliege ich bei Mollis, schön offen, wie am Morgen vorbestellt! 😉

Schon bald wieder zuhause, ein wunderbarer Flugtag mit 17 Gebirgslandungen geht zu Ende.