
Auf Einladung vom Ego Etrich Club Österreich durften wir vom 14. bis 16. August 2026 am internationalen IGO ETRICH Treffen teilnehmen. Das Wetter meinte es ausgesprochen gut mit uns und bescherte uns drei wunderbare Tage.

Der Hinflug führte uns von der Speck über Hohenems nach Krems. Nach dem Tanken ging es gleich weiter, hinter Jonathan und Tiziano mit ihrer Glastar HB-YKO. Die Flugzeit betrug 2 Stunden und 31 Minuten.

Krems, LOAG

Unterwegs boten sich immer wieder fantastische Ausblicke. Zugspitze, Deutschlands höchster Berg, 2962 m ü. M.

Auch die schöne blaue Donau fasziniert immer wieder aufs Neue.

Unser Zelt schlugen wir direkt auf dem Flugplatz Krems/LOAG auf – unmittelbar hinter den Flugzeugen. Näher am Geschehen geht kaum!
Ein angenehmer Nebeneffekt der langen Hitzeperiode: Am Abend und sogar im Zelt gab es praktisch keine Stechmücken.
Liebe österreichische Gastgeber: Ganz herzlichen Dank für eure grossartige Gastfreundschaft!

Einfach gemütlich, so ein Abend unter Piloten!

Viel Schlaf gab es zwar nicht, aber dafür war die Stimmung umso besser.

Am nächsten Morgen braucht es keinen Wecker. Die Ballonfahrer sind bereits früh damit beschäftigt, ihre Ballone startklar zu machen. Sie wollen die angenehme Kühle des frühen Morgens ausnutzen.

Wir warten gespannt auf den Start. Danke, Jonathan, für den frühmorgendlichen Kaffee – damit lässt es sich wunderbar warten!
Und dann fahren sie alle davon.

Einer der Ballonfahrer schaffte es sogar, nach ungefähr einer Stunde wieder auf dem Flugplatz zu landen. Applaus!

Ein Ausflug nach Krems an der Donau gehört natürlich dazu. Wir machen uns zu Fuss auf den Weg – Gehzeit etwa 1 Stunde und 20 Minuten.



Und keine Sorge: Hier gibt es offenbar nicht die gleichen Diskussionen wie in Zürich über den Namen. Zum Glück!

In Krems angekommen, entdecken wir unter anderem die Piaristenkirche, auch Frauenbergkirche genannt. Sie gilt als die älteste Kirche der Stadt und wurde ursprünglich bereits 1014 als Pfarrkirche St. Stephan urkundlich erwähnt.
Der markante Turm mit seinem charakteristischen Zwiebelhelm ist der Frauenbergturm. Sein Kern stammt noch aus romanischer Zeit.

Ehrungen: Zweiter von links Jonathan Höhn, Präsident EAS Switzerland.

Nach einem feinen Grillabend sorgen die Modell-Heissluftballonfahrer noch für einen besonders sympathischen Auftritt.

Es fasziniert einfach alles, was irgendwie in die Luft kann!

Nicht loslassen!

Am Sonntagmorgen wird der Rückflug in die Speck vorbereitet. Der Schlafsack liegt zum Trocknen auf dem Flügel – auch das gehört zum Fliegerleben.

Jonathan und Tiziano sind ebenfalls bald abflugbereit. Sobald alle Ballone gestartet sind, wird noch eine Pistenkontrolle durchgeführt. Danach dürfen wir abfliegen.

Bye-bye, Krems! Herzlichen Dank – wir kommen gerne wieder.

Alles ist braun und trocken. Da fragt man sich unweigerlich: Wie wird wohl der Wein in diesem Jahr? Der Weisse ist jedenfalls wunderbar – der Rote wird es sicher auch sein. 🙂

Linz

Captain Marian ist entspannt und lässt für einmal den Autopiloten fliegen.

Mit an Bord ist ausserdem ein blinder Passagier! Keine Angst – er kommt nicht aus China und wird in der Speck wieder freigelassen.

Wasserburg am Inn

Südlich des Starnbergersees zeigt sich das Wasser in einem faszinierenden Türkis. Diese Farbe entsteht durch fein gelösten Kalk (Calciumcarbonat) im Wasser. Typisch für Alpenseen, die von kalkhaltigem Gestein gespeist werden.
Das extrem feine Kalksediment streut das Sonnenlicht stark und lässt vor allem die blau-grünen Lichtanteile besonders intensiv erscheinen. In den flacheren Uferbereichen schimmert der helle Kalkboden durch, wodurch das Wasser türkis erscheint. In den tieferen Bereichen geht die Farbe zunehmend in ein dunkleres Blau über.

Auch südwestlich von Kempten ist verdichtetes Bauen angesagt. 😉

Forggensee

Bodensee mit Dornbirn und Bregenz.

St. Gallen

Idda Burg, schon bald wieder zuhause.
Ein wunderschönes Wochenende mit vielen tollen Begegnungen, eindrücklichen Flügen und einer grossartigen Gastfreundschaft in Österreich geht zu Ende.
Herzlichen Dank an alle, die dieses Treffen möglich gemacht haben. Wir kommen gerne wieder!
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